Wirtschaft und Kultur boten eine interessante Diskussion!

knapp 70 Besucher folgten der Einladung vom Stadtmarketing Traunstein Geschäftsführer Jürgen Pieperhoff in den großen Rathaussaal der Stadt Traunstein. Das Thema: Die Bedeutung der Kultur für die heimische Wirtschaft! Unter der Moderation von Kulturreferentin Ursula Lay diskutierten der Leiter der Musikschule Georg Holzner, Herbert Stahl für den Kunstverein, Dr. Jürgen Eminger für das Heimathaus als Vertreter der Kulturseite mit den Vertretern der Wirtschaft Ernst Haider (Einzelhandelsverband), Thomas Miller (Vorsitzender der Traunsteiner Werbegemeinschaft) und Bernhard Fox (2. Vorsitzender des Gewerbeverbands) und Oberbürgermeister Manfred Kösterke.

Als Einführung in das Thema berichtete OB Kösterke über die Überlegungen, wie die Klosterkirche künftig weiter entwickelt werden könnte. Im Stadtrat werden aktuell dazu entsprechende Konzepte diskutiert. Auch das bunt gemischte Publikum (jung und alt, künstlerisch oder wirtschaftlich geprägt) diskutierte engagiert mit. Schnell wurde deutlich, dass Traunstein ein Kulturkonzept braucht, um das Thema strategisch weiter zu entwickeln. Die anstehende Renovierung der Klosterkirche mit Umbaumaßnahmen zu verbinden schien den Künstlern immer mit Blick auf deren historische Bedeutung sinnvoll zu sein. Ein Kongresszentrum jedoch sollte tunlichst jedoch nicht entstehen! Die Kulturschaffenden trugen zahlreiche Ideen und Wünsche vor, die der OB interessiert zur Kenntnis nahm. Die Ludwigstraße bietet eine gute Plattform,Kultur und Wirtschaft zusammenzubringen, da waren sich alle Beteiligten einig. Stadtmarketing-Geschäftsführer Pieperhoff wird der Bitte, künftig auch die im Tourismus tätigen mit in kommende Gesprächsrunden einzubeziehen gerne nachkommen. Mit dem Wunsch, weiter im Gespräch zu bleiben und nach Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu suchen, verabschiedete Geschäftsführer Pieperhoff die Besucher in den Abend.  Mit dem Künstlerstammtisch, der am 03. April um 20:00 Uhr ebenfalls im großen Rathaussaal stattfinden wird, bieten Oberbürgermeister und Kulturreferentin die nächste Plattform, über die Kultur in der großen Kreisstadt weiter zu diskutieren.