Wir empfehlen: Ausstellung „Zeitsprünge“ im Heimathaus

Vom 22. September bis 14. Oktober Traunstein früher und heute vergleichen

 

Einen Einblick in die Entwicklung Traunsteins der vergangenen Jahrzehnte ermöglicht die Ausstellung „Zeitsprünge“. Dazu haben Helmut Kölbl und Werner Hellmuth, die sich seit vielen Jahren im Historischen Verein engagieren und mit der Stadtgeschichte beschäftigen, zahlreiche alte Fotografien von Traunsteiner Straßen, Plätzen und Gebäuden ausgewählt und aktuelle Vergleichsaufnahmen angefertigt. Die direkte Gegenüberstellung von damals und heute macht deutlich, wie sich die Stadt und das alltägliche Leben dort gewandelt haben.

Die Ausstellung „Zeitsprünge“ findet vom 22. September bis 14. Oktober im Stadt- und Spielzeugmuseum in Traunstein statt. Sie ist montags bis samstags von 10 bis 15 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Zeitgleich zur Ausstellung erscheint der Bildband „Zeitsprünge – Traunstein“: Insgesamt 44 historische Bilder sind darin aktuellen Aufnahmen gegenübergestellt und mit kurzen Begleittexten versehen. Buch und Ausstellung zeigen Traunstein aus der „Fußgängerperspektive“ und laden zu einer faszinierenden Zeitreise durch die jüngere Geschichte der Stadt ein.

Beim Stadtbrand von 1851 wurde der Salzstadel am Maxplatz größtenteils zerstört. Auf einer Teilfläche errichtete man später die Maxschule. Im Erdgeschoss befanden sich die Stadtwaage und die Feuerwehr – bis zum Abbruch des Gebäudes im Jahr 1979. Im neu errichteten Gebäude ließ sich eine Bank nieder.

 

Die Klosterkirche an der Ludwigstraße gehörte zum angrenzenden Kapuzinerkloster, das von 1687 bis 1690 erbaut wurde. Als man im Zuge der Säkularisation das Kloster schloss, versteigerte man das Inventar der Kirche und nutzte sie fortan zunächst als Getreidespeicher, später als Schulraum. 1978 wurde das Gotteshaus endgültig geschlossen. In die Räume des ehemaligen Klosters zog nach der Renovierung 1980 die Städtische Galerie ein. Die Klosterkirche wird seit Anfang der 1990er Jahre für Ausstellungen und Konzerte genutzt.

 

Carola Westermeier

Pressereferentin der Stadt Traunstein