Studenten aus Japan besuchen Traunstein

Nach dem Atomunglück in Fukushima: Studierende informieren sich über regenerative Energien und Umweltschutz

Insgesamt 15 Studierende der Politikwissenschaften und der Philosophie von der japanischen Kwansei-Gakuin-Universität besuchen derzeit zusammen mit ihrem Professor Yasuo Kamata den Chiemgau. Sie informieren sich vor allem über die Nutzung regenerativer Energien in der Region. Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 beschäftigen sich die Studierenden im Rahmen ihres Unterrichts besonders für die Aspekte Umweltschutz und Energieversorgung.

Im Schrannensaal des Rathauses hieß Oberbürgermeister Manfred Kösterke die Gruppe in Traunstein herzlich willkommen. Anschließend erfuhren die Studierenden mehr über den Einsatz erneuerbarer Energien in der Großen Kreisstadt. Stefan Will, Geschäftsführer der Stadtwerke Traunstein und Andreas Prams, Betriebsleiter der Kläranlage, informierten über die Versorgung der Stadt mit Strom, Wasser und Wärme.

Die insgesamt zweiwöchige Exkursion der japanischen Studierenden wurde in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Prien organisiert. Mit der japanischen Kwansei-Gakuin-Universität bestehen bereits seit einigen Jahren enge Beziehungen.

 

Zusammen mit ihrem Professor Yasuo Kamata (links) informierten sich 15 Studierende der japanischen Kwansei-Gakuin-Universität im Schrannensaal des Traunsteiner Rathauses über die Nutzung regenativer Energie in der Großen Kreisstadt Traunstein.

 

Carola Westermeier

Pressereferentin der Stadt Traunstein