Stadtmarketing auf der 16. TRUNA

Auch über Ansiedlungsfragen wurde natürlich diskutiert. Angelo Maier wollte gerne wissen, ob es nicht möglich ist , Firmen wie K&L , H&M oder New Yorker nach Traunstein zu holen. Pieperhoff erläuterte dazu, dass für die Ansiedlung solcher Unternehmen nur ganz bestimmte Standorte in Frage kommen und dass die Firmen meist strenge Anforderungen an die Standorte haben (Parkplätze vor der Türe, große Schaufensterfronten, mindestens 500 bis 1000 qm ebenerdige Flächen ohne Stufen, zentrale 1 a Lage mit guter Verkehrsanbindung). Natürlich sind sowohl der Wirtschaftsförderer Schwarzbach wie auch der Stadtmarketing-Koordinator daran interessiert, diese Unternehmen in Traunstein anzusiedeln, wenn sich ein geeigneter Standort anbietet, der auch in das Gesamtkonzept des Traunsteiner Einzelhandels passt.

Sowohl Pieperhoff als auch Schwarzbach betonen aber in diesem Zusammenhang, dass die wichtigere Aufgabe ist, den bestehenden Handel zu fördern und zu beraten, denn dauerhafte neue Arbeitsplätze entstehen meist nicht im großen Umfang aus Neuansiedlunge, sondern in der Regel aus dem Wachstum bestehender Unternehmen.  Deswegen hat die Bestandspflege oberste Priorität!