Seniorentreff im Rathaus von Traunstein

Oberbürgermeister Manfred Kösterke war es wichtig, dass er vorrangig Zuhörer ist, was sich jedoch als schwierig erwies, da die meisten Fragen und Wünsche an ihn gerichtet waren.

Thomas Miller, der Vorsitzende des Gewerbeverbandes zitierte „Die Geschäftswelt in der Stadt wolle ein „offenes Ohr“ für die Belangen der Senioren haben.

Auf Menschen mit Behinderungen ging vor allem VdK – Ortsverbandsvorsitzender Georg Niederbuchner ein.  Er berichtete, dass in den vergangenen Jahren viel Geld für die Barrierefreiheit ausgegeben wurde und nannte als Beispiel die beiden Aufzüge am Bahnhof.

Jürgen Pieperhoff übernahm die Rolle des Diskussionsleiters, dessen Dienste auch häufig genutzt wurden.  Anschließend bedankte sich der Stadtmarketing-Koordinator für die Aufmerksamkeit bei allen Beteiligten und den FOS Praktikanten Beilhack, Haouel, Habibovic.

Von einer Dame aus dem Publikum wurde Kritik an den Türen im Rathaus verübt. Sie äußerte diese wären schwer mit einer Behinderung zu öffnen. Oberbürgermeister Kösterke ging auf den Umbau des Bahnhofes ein und berichtete, dass er  für  2011 den Beginn des Einbaus des Aufzuges und  2014 die Baumaßnahmen am Bahngleis 2 erwartet. Ein Teilnehmer wies darauf hin dass  es keine „echten“ Fußgängerzonen in Traunstein gäbe. Daraufhin wurde von Jürgen Pieperhoff argumentiert, dass man an Beispielen wie Bad Reichenhall und Freilassing, die eine ähnliche Stadtgröße haben, sehen würde, dass das „ein rotes Tuch für den Einzelhandel“ sei.

Für das Thema Hallenbad hatte Oberbürgermeister Kösterke  die Worte: „Es ist nicht alles möglich, was wünschenswert wäre. Ein Hallenbad wäre ein absoluter Luxus. Da fehlen die finanziellen Mittel.

Ein anderer Kritikpunkt war die schlechte Schneeräumung auf den Gehwegen oder die  Dachüberstände an den Geschäften die im Winter für viele eisige Gehsteige sorgten.