Seniorenstudium zur Regionalgeschichte im Bildungshaus St. Rupert in Traunstein

Diese Woche fand das aktuelle Semester seinen Abschluss im Heimathaus Traunstein:
Dr. Jürgen Eminger referierte als einer der Dozenten dieses Semesters über „Bürgerliche Wohnwelten und Esskultur vom 18. Jahrhundert bis zum beginnenden 20. Jahrhundert“

Foto: Silvia Nett-Kleyboldt

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Seniorenstudium zur Regionalgeschichte zwischen Inn und Salzach in Traunstein.

Auch in Rosenheim, Mühldorf und Laufen, eine Gemeinschaftsveranstaltung der vier Katholischen Bildungswerke: Eine abwechslungsreiche Zeitreise mit vier Themenfeldern.

Der Themenschwerpunkt Gesellschaftsgeschichte wurde in Traunstein gerade mit einem Besuch im Heimathaus Traunstein beendet.
Dessen Leiter Dr. Jürgen Eminger referierte als einer der Dozenten dieses Semesters über „Bürgerliche Wohnwelten und Esskultur vom 18. Jahrhundert bis zum beginnenden 20. Jahrhundert„ und hat dazu sehr kenntnisreich durchs Museum geführt.

Namhafte, überregional gefragte Dozenten geben in jeweils fünf Vorlesungen und drei Seminarveranstaltungen pro Semester einen fundierten Einblick in eines von vier Themenfeldern der Geschichte. Den Abschluss bildet immer eine Exkursion.
In vier Semestern  durchwandern die Seniorstudenten die historischen Entwicklungen in der Region. So erhalten sie einen lebendigen und nachhaltigen Einblick in die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Lebenswelten der verschiedenen Epochen.
Vorwissen ist nicht erforderlich, es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen außer Interesse und Freude am Lernen.
Beides brachten auch die Teilnehmer in den gerade beendeten zwei Kursen mit. Wegen der großen Nachfrage ist am Studienort, dem Bildungshaus St. Rupert in Traunstein, neben dem Kurs am Vormittag auch ein Nachmittagskurs gebildet worden.

Foto: Silvia Nett-Kleyboldt

Foto: Silvia Nett-Kleyboldt

Studienleiterin Silvia Nett-Kleyboldt betont, dass sich das Seniorenstudium letztlich an Interessierte aller Altersgruppen wende. In der Praxis ist es ein Angebot für „Leute mit Zeitsouveränität“. Letztlich ist es auch für viele eine Chance, jetzt, im fortgeschrittenen Alter, ihren Wissensdurst zu befriedigen, was man früher gerade oft auch beruflich bedingt nicht konnte.
 „Bildung auf universitärem Niveau“ könne man mit dem Seniorenstudium anbieten. Darauf verweist der Geschäftsführer des Traunsteiner Katholischen Kreisbildungswerks Tobias Trübenbach. Und: „Wir holen die Professoren nach Traunstein und schicken nicht die Interessenten zu den Professoren.“
Am 23. Februar 2015 startet das kommende Semester mit dem Themenschwerpunkt „Wirtschaftsgeschichte“. Für den Nachmittagskurs sind noch Plätze frei. Einstieg jederzeit möglich.
Dr. Thüry, Autor des aktuellen Buchs „Das Römische Salzburg“, und überaus begabter Vortragender wird die erste Vorlesung halten.

Silvia Nett-Kleyboldt
Studienleiterin Seniorenstudium Traunstein
Tel.0861-12476
silvia.nett@t-online.de