Ortstermin in der Städtischen Kläranlage

Bürgermeister sprechen über Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen

Die Bürgermeister der Nachbargemeinden Traunsteins haben sich vor Ort über den Fortschritt der Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen an der Städtischen Kläranlage informiert.

„Die Städtische Kläranlage kommt langsam in die Jahre“, so Hans Zillner, Zweiter Bürgermeister der Stadt Traunstein. „Um langfristig einen verlässlichen und wirtschaftlichen Betrieb sichern zu können, wurden deshalb auch im Jahr 2012 wieder einige Unterhalts- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.“ Aufgrund der sich stetig verschlechternden Bausubstanz der in den 1980er Jahren errichteten und Mitte der 1990er Jahre sanierten Kläranlage bestand dringender Handlungsbedarf. „Diese Maßnahmen sind zwar kostenintensiv, aber unbedingt notwendig. Nur so können wir sicher sein, dass die Städtische Kläranlage auch künftig rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr einwandfrei funktioniert“, so Heinrich Vogl, Leiter des Sachgebietes Stadtentwässerung bei der Stadt Traunstein.

Neben Maßnahmen zur Sanierung und zum Unterhalt der Städtischen Kläranlage wurden im Jahr 2012 zusätzlich über 700.000 Euro in die Verbesserung der Verfahrenstechnik investiert. Durch den Bau eines neuen Misch- und Ausgleichsbeckens und eines Pufferbeckens für das Zentratwasser aus der Schlammentwässerung konnte die biologische Reinigungsleistung der Städtischen Kläranlage deutlich verbessert werden. Dies kommt nicht nur der Umwelt zugute: Langfristig ist damit auch eine Kosteneinsparung und damit eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Städtischen Kläranlage verbunden.

Auch im Jahr 2013 sind weitere Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen in der Städtischen Kläranlage nötig, damit dort auch künftig die über zweieinhalb Millionen Kubikmeter Schmutzwasser aus den Haushalten und Betrieben in der Stadt Traunstein wie auch aus Vachendorf, Siegsdorf, Surberg und Neukirchen zuverlässig gereinigt werden können. Zusätzlich  stehen in den kommenden Jahren insbesondere Arbeiten zum Hochwasserschutz der Anlage an. Dann erhält die Kläranlage eine Schutzmauer. Außerdem werden die Dämme entlang der Zufahrt zur Anlage in Empfing gesichert. Diese Maßnahmen werden rund 225.000 Euro kosten.

 

 

Die Bürgermeister der an die Städtische Kläranlage angeschlossenen Gemeinden holten vor Ort Informationen ein: Der Zweite Bürgermeister der Stadt Traunstein, Hans Zillner, berichtete zusammen mit dem Sachgebietsleiter Stadtentwässerung, Heinrich Vogl, über Fortschritte und Planungen zur Sanierung und Optimierung der Städtischen Kläranlage. Auf dem Bild (von links nach rechts): Franz Schießl, (Bürgermeister der Gemeinde Teisendorf), Heinrich Vogl (Sachgebietsleiter Stadtentwässerung bei der Stadt Traunstein), Hans Zillner (Zweiter Bürgermeister der Stadt Traunstein), Josef Wimmer (Bürgermeister der Gemeinde Surberg), Rainer Schroll (Bürgermeister der Gemeinde Vachendorf) und Thomas Kamm (Bürgermeister der Gemeinde Siegsdorf).

 

Carola Westermeier

Pressereferentin der Stadt Traunstein