Neue Termine zum Erzählcafé 2013

Im letzten Jahr hat Frau Annette Hagenau, die Leiterin unserer Stadtbücherei die sehr erfolgreiche Veranstaltung „Erzählcafé 2012“ ins Leben gerufen. Auf Grund des großen Erfolgs, wird die Veranstaltungsserie als „Erzählcafé 2013“ fortgesetzt.

 

Bretter, die die Welt bedeuten – Theater wie es früher war

Dienstag, 16. April, 19.00 Uhr
Nuts- Die Kulturfabrik

Die Entwicklung des Theaters in Traunstein seit den 50-er Jahren, die legendären Aufführungen der Lore-Broner-Bühne, das beliebte Chiemgauer Volkstheater und die Bedeutung des alten Vereinshauses stehen im Mittelpunkt dieses Erzählabends. Gerhard Brusche trägt eine Posse von Schorsch Truk vor und erzählt unter der Moderation von Willi Schwenkmeier zusammen mit anderen theaterbegeisterten Zeitzeugen wie zum Beispiel Albert Rosenegger vom Theaterleben wie es früher in Traunstein war.

 

Mühlenstadt Traunstein

Dienstag, 14. Mai, 19.00 Uhr
Heimathaus, Zieglerwirtsstube

Die Haslacher Mühle, 1413 erstmals erwähnt, wird in vierter Generation von der Familie Gfaller betrieben. Da kann Hans Gfaller viele Geschichten aus der Historie seiner Mühle erzählen. Auch an die drei am Mühlbach in Traunstein gelegenen Mühlen erinnern sich noch viele Zeitzeugen lebhaft: Hintermühle, spätere Haßlbergermühle und 1972 abgerissen, Mittermühle, späteres Elektrizitätswerk und Vordermühle, spätere Baur´sche Walzmühle. Von ihr wird der Müllermeister Johann Baur erzählen.

 

Geschichten von Ankommen und Integration: Flüchtlinge und Vertriebene nach dem 2. Weltkrieg

Dienstag, 11. Juni, 19.00 Uhr
Heimathaus, Zieglerwirtsstube

Neuanfang und Wiederaufbau in Traunstein nach 1945 wurden von einer Vielzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen mit geprägt; sie haben sich gut integriert und das Bild der Stadt zusammen mit den Einheimischen geformt. Unter der Moderation von Silvia Nett-Kleyboldt erzählen neben anderen Altoberbürgermeister Fritz Stahl und Horst Kirschbaum aus ihrem persönlichen Erleben von Ankommen und Neuanfang nach der Flucht in er neuen Heimat.

 

Eisenbahnstadt Traunstein

Dienstag, 16. Juli, 19.00 Uhr
Heimathaus, Zieglerwirtsstube

Als ab 7. Mai 1860 der fahrplanmäßige Zugverkehr auf der Eisenbahnstrecke zwischen München und Salzburg auch über Traunstein möglich war, gab es viele Hoffnungen und auch Befürchtungen. Sicher ist: Die Bahn ist bis heute zu einem „Lebenselixier“ der Stadt geworden. Unter der Moderation von Hans Helmberger erzählen die ehemaligen Eisenbahner Emil Dohlus, Leo Schwarz und Willy Reinmiedl aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz rund um den Dienst an der Strecke und für die Strecke.

 

Traunsteiner Wald- und Holzgeschichten

Dienstag, 24. September, 19.00 Uhr
Heimathaus, Zieglerwirtsstube

1509 entstand erstmals ein Forstamt in Traunstein; die Stadt blickt so auf mehr als 500 Jahre offizielle Waldgeschichte zurück. Die Versorgung der Saline in Traunstein mit Brennholz und dessen Trift stand zunächst im Vordergrund. Rupert Wörndl, Forstdirektor a.D., wird über die Historie des Amts und den Salinenwald erzählen. Stadtförster Gerhard Fischer stellt sich Fragen zu den Besonderheiten des Traunsteiner Stadtwaldes.  Siegfried Geierstanger aus Ruhpolding blickt auf ein langes Leben als Waldarbeiter zurück und kann erzählen, wie Waldarbeit früher war und was sich geändert hat. Franz Xaver Angerer aus Inzell, selbst aus einer Waldarbeiterfamilie stammend, hat Holz zum Werkstoff seiner Kunst gemacht und gibt Einblicke ins Verhältnis Wald und Kunst.

 

Das Erzbischöfliche Studienseminar – eine Traunsteiner Institution

Dienstag, 12. November, 19.00 Uhr
Studienseminar St. Michael 
Kardinal-Döpfner-Saal, Eingang Vonfichtstraße

1929 von Kardinal Faulhaber auf der Wartberghöhe gegründet, um Buben aus der Erzdiözese verstärkt für den Priesterberuf zu gewinnen, ist es heute das einzige bischöfliche Knabenseminar in Bayern. Papst Benedikt XVI. und sein Bruder Georg Ratzinger sind die bekanntesten Seminaristen
Direktor Markus Moderegger, der das Seminar seit 2006 leitet, wird durch den Abend führen und die ehemaligen Seminaristen Pater Virgil Steindlmüller von der Erzabtei St. Peter in Salzburg, Karl Schulz aus Traunstein und Rupert Wörndl, Forstdirektor a.D. miteinander ins Gespräch bringen. Dabei wird auch manches über die traditionell engen Beziehungen des Studienseminars St. Michael zum Chiemgau-Gymnasium zu erzählen sein.