Ludwig-Thoma-Grundschule spendet 1100 € für Uganda

Beim Verkauf von Kuchen und Rosen zugunsten der Misereor-Aktion für Uganda nahmen Schüler der Ludwig-Thoma-Grundschule  1100 € ein. Zuvor hatten die Kinder im Ethik-Unterricht von den Menschen in Uganda, ihrem Leben und ihren Problemen erfahren und dazu eine Ausstellung erarbeitet.

80 % der Menschen in Uganda leben von der Landwirtschaft, das heißt, sie sind sehr vom Wetter abhängig. Da durch den Klimawandel die Regen- und Trockenzeiten immer extremer ausfallen und  nicht mehr berechenbar sind, leiden die Menschen im Norden des Landes unter Dürre und Überschwemmungen. Die Brunnen und die Felder bleiben leer und Hunger und Krankheit sind die Folge. Weitere Probleme sind mangelnde Bildung, Malaria, Aids, usw.

Um zu helfen bringen Misereor-Mitarbeiter den Menschen in den Dörfern Lesen, Rechnen und Schreiben bei. Außerdem lernen sie, ihre Felder nachhaltig zu bewirtschaften, so dass es gelingt, die Familie zu ernähren und evtl. sogar einen kleinen Teil der Ernte auf dem Markt zu verkaufen. Damit kann der Schulunterricht für die Kinder finanziert werden.

Im Süden des Landes, der mit seinen wunderschönen Naturschutzgebieten, dem Nil und dem Viktoriasee eher an ein Urlaubsland erinnert, leiden die Menschen unter Korruption und Landvertreibungen. Große Unternehmen siedeln sich mit ihren Kaffee-, Holz- und Rosenplantagen dort an und die Bevölkerung wird einfach von ihrem Land vertrieben, ohne Entschädigung. Wassermangel in der Umgebung, Vergiftungen und Verunreinigungen der Böden und damit des Grundwassers durch chemische Insektenvernichtungsmittel sind die Folge.

Auch dort sind Misereor-Mitarbeiter tätig und lehren die Menschen, ihre Felder biologisch zu bewirtschaften und damit unabhängig von großen Konzernen zu werden.

Um die Tätigkeit von Misereor in Uganda zu unterstützen verkauften die Kinder nicht nur die vielen selbst gebackenen Kuchen, sondern auch Rosen aus dem fairen Handel. Dafür hatte Herr Markus Varga, Inhaber des Blumengeschäfts Rosenkavalier, 200 faire Rosen gestiftet. Mit dem Kauf von Blumen aus dem „Flower-Label-Program“ werden faire Produktionsbedingungen und ein gerechter Lohn garantiert.

Unser Dank gilt allen Spendern und Spenderinnen, die diese Aktion unterstützt und zu dieser großartigen Spende beigetragen haben.

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