Kontaktgespräch der Berufsschule mit dem Einzelhandel

Regelmäßig treffen sich die Lehrer der Kaufmännischen Berufsschule II an der Traunsteiner Prandtnerstaße mit Ausbildern, die im Landkreis zur Verkäufer/in oder zum Kaufmann im Einzelhandel ausbilden, zu einem Kontaktgespräch. Oberstudiendirektor Helmut Gleixner stellte sich als neuer Schulleiter den etwa 30 Teilnehmern vor. Die Ausstattung der Schule mit Lehrerinnen und Lehrern bezeichnete er als gut, sodass die Klassenbildung wie bisher mit elf Klassen im Einzelhandel möglich ist. Neu sind „integrierte Fachräume“, die in jedem Klassenraum erstellt werden und Arbeitsinseln mit Beamern und Computern enthalten. Dies sei heute Voraussetzung für einen modernen Unterricht. Gleixner freute sich darüber, dass die Schule jetzt einen eigenen Schulpsychologen bekomme und Schüler des Einzelhandels gute Erfolge bei der Abschlussfeier aufweisen könnten.

 

Fachgruppenbetreuer Gerhard Rusch eröffnete das Gespräch mit einem Ausblick auf die Klassenbildung im nächsten Schuljahr. Die Schule plant wie bisher je vier Klassen für die ersten beiden Jahrgänge und drei Klassen im Abschlussjahr. Der Prüfungsablauf bei den Verkäufern bleibt so wie bisher, für die Kaufleute im Einzelhandel gibt es eine neue Prüfungsordnung. Darin sind eine Entflechtung der Prüfungstermine und eine Abkehr von Auswahl-Antwort-Verfahren (Multiple Choice) vorgesehen. Das heißt, dass die Zwischenprüfung entfällt und der Prüfling seine Antworten selbst in deutscher Sprache formulieren muss.

 

Jürgen Pieperhoff und Joachim Bödeker von der Stadtmarketing GmbH berichteten über die Planung der ersten Traunsteiner Feinkosttage im Oktober. Dabei sollen hochwertige Spezialitäten aus der Region im Cross-Selling verfahren präsentiert werden, d.h. zum Beispiel: heimischer Käse wird in einer Schreinerei verkostet. Neben Einzelhandelsbetrieben haben auch zwei Berufsschulen und Handwerker sowie Autohäuser ihre Teilnahme zugesagt.

 

In der Aussprache ging es vor allem um Einzelheiten der Prüfungsordnung. Auch das Verhalten, Kleidung und Konsumgewohnheiten der Schüler wurden in einer kooperativen, freundlichen Atmosphäre diskutiert. Sowohl Ausbilder als auch Lehrer waren sich einig, hierbei einige Regeln durchzusetzen. Im Anschluss an die Aussprache konnten die Ausbilder mit den Lehrern über ihre Auszubildenden reden.