Kinder der Ludwig-Thoma-Grundschule sammeln 500 € für Bangladesch

Kinder der Ludwig-Thoma-Grundschule sammelt 500 € für Bangladesch

Jedes Jahr lernen die Schüler der Ludwig-Thoma-Grundschule bei der Kinderfastenaktion von Misereor ein anderes Land kennen, erfahren von der Schönheit des Landes, aber auch von den vielen Problemen der Menschen dort. In diesem Jahr führte uns

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Misereor in das Land Bangladesch.

Bangladesch ist ein Land mit einer Fläche etwa doppelt so groß wie Bayern; dort leben aber rund 149 Millionen Menschen, also fast doppelt so viele wie in Deutschland. Es ist das Land mit der höchsten Bevölkerungsdichte.

Jeder vierte Mensch in Bangladesch ist unterernährt. Denn obwohl in diesem Land in Asien viel Reis angebaut wird, reicht es nicht, um alle Menschen satt zu machen. Warum ist das so?

Durch das immense Bevölkerungswachstum in Bangladesch kauften die Kleinbauern die vielversprechenden Hochertragsreissorten großer Firmen. Die Probleme, die damit verbunden sind, kennen wir von der Gentechnik. Dieser Reis braucht den passenden Kunstdünger und chemische Pestizide, die natürlich nur bei den gleichen Firmen zu erwerben sind. Die Chemie macht die Böden unfruchtbar und die Reissamen lassen sich nicht weiterzüchten. Dadurch sind die Bauern in die Schuldenfalle und in immer größere Not geraten.

Doch leider hat das Land noch mit einem anderen Problem zu kämpfen. Bangladesch ist eines der Länder, die vom Klimawandel am meisten betroffen sind. Während im Norden die Dürreperioden zunehmen, wird der Süden von immer heftigeren Stürmen und Überschwemmungen heimgesucht. Besonders betroffen sind arme Bevölkerungsgruppen, insbesondere Frauen, die aufgrund ihres niedrigen sozialen Status die Hauptlast der Umweltkrise tragen müssen. Verursacher des Klimawandels sind aber nicht die Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern z.B. wir hier in Deutschland.

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Eine weitere Notsituation, die wir auch aus den Medien kennen, ist die Kleiderindustrie. Viele Menschen, vor allem Frauen, sind gezwungen, dort zu arbeiten, um ihre Familie wenigstens notdürftig ernähren zu können. Aber dort herrschen sehr schlechte Arbeitsbedingungen. Die Näherinnen und Näher verdienen manchmal nur 20 Cent in der Stunde und müssen oft unbezahlte Überstunden machen. Auch sind diese Fabriken dort für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen berüchtigt. Erst im vergangenen Jahr ist dort eine Fabrik abgebrannt und viele Menschen sind dabei gestorben. Sie stellte billige T-Shirts her, die auch hier bei uns in Deutschland verkauft werden. Vor einer Woche ist ein Fabrikgebäude in der Hauptstadt Dhaka eingestürzt, weil ein Riss in der Decke missachtet wurde.

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Aus der finanziellen Not entstehen auch Probleme wie die der Straßenkinder und der ausbeuterischen Kinderarbeit.

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Mit diesen Problemen der Menschen in Bangladesch haben sich die Ethik-Kinder der vierten Klassen und einige Kinder der dritten Klassen beschäftigt und Plakate dazu angefertigt. Wichtig dabei war auch, Möglichkeiten zu finden, wie wir den Menschen dort helfen können. Z.B. unterstützt die diesjährige Misereor-Fastenaktion die Organisation BARCIK gibt, die den Bauern hilft, durch biologische Landwirtschaft aus der größten Not herauszufinden und sich und ihre Familie ernähren zu können.

Auch gegen den Klimawandel können wir eine Menge tun:

  • weniger Fleisch essen
  • mehr biologische, regionale und saisonale Produkte kaufen
  • Energie und Benzin sparen
  • Bäume pflanzen
  • usw.

Wichtige Zeichen, das Transfair-Siegel und verschiedene Biolabels, helfen uns dabei, bei unseren Einkäufen – egal ob Lebensmittel, Kleidung oder andere Dinge – verantwortungs- bewusst für Natur und Menschen einzukaufen.

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Die Ethik-Kinder der zweiten Klassen lernten neben den Problemen des Landes auch die Lebensweisen der Menschen und Kinder dort, ihre Spiele und Freizeitbeschäftigungen, ihr Schulsystem, ihre Kleidung, ihre Nahrungsmittel, vor allem Reis, Brot und Gewürze und vieles mehr kennen.

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Auch Landeskunde, Jahreszeiten, Vegetation und Tiere wurden erklärt.

Fleißig beschäftigten sich die Kinder über mehrere Wochen hinweg mit dem Thema Bangladesch und gestalteten dazu eine informative Ausstellung, die noch bis zum Donnerstag zu besichtigen ist.

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Die Krönung dieser Aktion aber war der Kuchenverkauf in der vergangenen Woche, bei dem viele Eltern Kuchen, Torten und Muffins spendeten. In den Pausen herrschte reger Andrang bei den Verkaufstischen der Kinder und so konnte insgesamt ein Erlös von ca. 500 € erzielt werden.

 

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Die Kinder aus Bangladesch sagen dafür ein herzliches Vergelt’s Gott.