Jugend auf Abwegen – was Eltern über Drogen- und Beschaffungskriminalität wissen sollten

Vortrag am 14.10. um 19.30 Uhr im NUTS – Die Kulturfabrik

 Art und Wirkung von Drogen
 Strafrechtliche Konsequenzen
 Drogenprävention

Rauschmittel und Drogen gefährden heute Kinder wie Jugendliche. Dabei geht es längst nicht mehr allein um die klassischen illegalen Drogen wie Marihuana, Crystal Meth, Haschisch, Heroin oder Kokain. Gefahr droht auch von neuen synthetischen Drogen wie Ecstasy aber auch von Medikamenten und Schnüffelstoffen. Eines haben alle Drogen gemeinsam – sie machen abhängig und zerstören die Gesundheit.
Eltern und Erzieher sollten daher möglichst umfassend über Drogen und ihre Auswirkungen informiert sein Diese Gefahren für junge Menschen sollten möglichst früh erkannt werden; dann können sachliche Gespräche geführt und rechtzeitig fachkundiger Rat eingeholt werden. Mögliche Erkennungsmerkmale von Drogenmissbrauch können u.a. der häufige Wechsel des Freundeskreises, plötzlicher Leistungsabfall in der Schule, Vernachlässigung der Körperpflege und häufiges unmotiviertes Zurückziehen aus

dem Familienkreis sowie das Verschwinden von Wertgegenständen aus dem Elternhaus sein.
Zuwendung und Geborgenheit im Elternhaus, Anerkennung und Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten können der ersten Neugier junger Menschen nach Drogen viel entgegensetzen. Achten Eltern auf den Umgang ihrer Kinder und ihr Verhalten, überfordern sie diese nicht in der Schule und haben sie Zeit für sie, ist für eine wirkungsvolle Drogenprävention viel geschehen. Ist ein Jugendlicher durch Drogen süchtig geworden, hat dies auch für die Familie schwerwiegende Folgen. Wer ein drogensüchtiges Kind hat, durchlebt mit diesem meist die Hölle. Wer illegale Drogen erwirbt oder besitzt, macht sich strafbar. Auch der angestrebte Führerschein ist dadurch gefährdet. In solch schwerwiegenden Situationen ist es wichtig, dass die Familie hinter der oder dem Betroffenen steht. Angehörigen und Betroffenen können u. a. Drogenberatungsstellen, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, helfen. All diese Aspekte werden von Günther Völker, Kriminalhauptkommissar a. D., Referent für Drogenprävention und Sicherheitsfragen, in seinem Vortrag beleuchtet. In der anschließenden Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit das Gehörte zu vertiefen.