Jubiläum der Montessorischule Traunstein: 25 Jahre gebührend gefeiert; gute Perspektiven

25-Jahr-Feier

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Traunstein – Die umfangreichen Vorbereitungen und Unterstützung vieler Firmen für das 25-jährige Jubiläum haben sich gelohnt. Die Festgäste der Montessori-Schule Traunstein waren begeistert von den vielfältigen Eindrücken, die sie bei der Feier am Freitag, den 16. Mai auf dem ehemaligen Telekom-Gebäude sammeln konnten: ob bei der Theateraufführung am Nachmittag, beim Eintauchen in die einzelnen Zeitabschnitte der Schule in der historischen Ausstellung, bei der schwungvollen Rock-Musik der Lifeband „Baeck in town“ während der Abendveranstaltung oder einfach im Austausch mit ehemaligen und heutigen Schülern, mit Lehrern und Eltern.

Stellvertretend für die Schulgemeinschaft erhielten Schulleiter Kay Hoßbach, Geschäftsführer Manfred Kraut und der Erste Vorsitzende des Träger-Vereins Ralf Tradler zahlreiche Glückwünsche. Zu den Gratulanten zählten Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler, Schulamt-Direktor Otto Mayer und die Dritte Bürgermeisterin von Traunstein Waltraud Wiesholer-Niederlöhner.

Am Eingang begrüßten unzählige „Zaunlatten-Schüler“ die Besucher. Kinder und Jugendliche aller Jahrgangsstufen hatten diese während der vergangenen Wochen in einem Projekt aus Holz gesägt und bemalt. Ein Farb- und Glimmerfeuerwerk aus aufwändig gefertigten Bildern mit der jeweils integrierten Zahl „25“ lud zum Weitergehen in die Flure ein. Das Theaterstück „Konrad – das Kind aus der Konservenbüchse“ nach einem Buch von Christine Nöstlinger sorgte mit seiner gesellschaftskritischen Geschichte über „das perfekt Kind auf Bestellung“ immer wieder für Erheiterung, regte die Zuschauer teilweise aber auch sichtlich zum Nachdenken an. Inszeniert und mit der Theatergruppe einstudiert hatte es Ingrid Viviani-Unseld, Leiterin der Offenen Ganztagsschule. Zahlreiche Gäste, darunter vor allem die Schüler der ersten Jahre, staunten über die in der historischen Ausstellung dokumentierten Aktivitäten der Schule. Sie ist beeindruckend gewachsen: von einer ursprünglich durch Eltern initiierten

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und der ehemaligen Regelschullehrerin Maria Danner gegründeten, 20 Kinder zählenden, familiären Gruppe zu einem umfassenden Betrieb mit 176 Schülern. Heute besteht sie aus jahrgangsgemischten Klassen und bildet Schüler bis zur Mittleren Reife mit Übertrittsmöglichkeit zum Chiemgaugymnasium aus. Seit 2011 gibt es die offene Ganztagsschule mit vielen attraktiven Angeboten. Regelmäßige Projekte, eine Theatergruppe, die Sprachkurse Französisch und Spanisch und internationaler Schüleraustausch gehören heute zum Schulalltag. Der gemeinnützige Verein hat zukunftsweisende Pläne: „Besonders am Herzen liegt uns für unsere Schüler neben einer individuell gewachsenen, fundierten Allgemeinbildung und hoher Sozialkompetenz der Bezug zur Praxis“, betonte Manfred Kraut. Deshalb wolle die Schule die Partnerschaft mit regionalen Unternehmen weiter intensivieren. Strukturelle Veränderungen des Vereins sollen eine solide Grundlage für bevorstehende Aufgaben bilden. „Die Schule hat mittlerweile eine Größe erreicht, die auf Basis einer Vereinsstruktur mit ehrenamtlichen Vorständen nicht mehr optimal arbeiten kann“, erklärte Ralf Tradler. Eine Mitgliederversammlung stellte kürzlich die Weichen für eine, auch angesichts neuer Herausforderungen, entscheidungs- und handlungsstarken Vereinsstruktur. Kay Hoßbach sieht einen wichtigen Aspekt in der ständigen Kultivierung eines offenen, vertrauensvollen Schulklimas. „Unsere Schule ist ein Organismus in einer Welt, die sich im Kleinen wie im Großen immer schneller und unüberschaubarer zu drehen scheint, “ sagte er. Rückrat, ein gesundes Selbst- und Umweltverständnis und eine bewusste Ausrichtung auf das Wir seien umso wichtiger für einen zuversichtlichen und gelassenen Weg der Schüler in die Zukunft.