Heißer Tipp für unsere Orgelfreunde: Freitag den 11. Oktober um 20:00 Uhr

 

Die Kantorei Ev. Auferstehungskirche Traunstein gibt ihr jährliches Konzert am Freitag, den 11. Oktober um 20.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Oswald Traunstein. Auf dem Programm stehen die Psalmkantate „Wie der Hirsch schreit“, der 42. Psalm von Felix Mendelssohn Bartholdy und die D- Dur Messe von Antonin Dvorák, op. 86 in der Orchesterfassung. Es wirken mit Gisela Weinberger – Sopran, Luitgard Hamberger – Alt, Matthias Heubusch – Tenor, Thomas Gropper – Bass, die Kantorei Ev. Auferstehungskirche Traunstein, Mitglieder des Grassauer Blechbläser Ensemble und ein Orchester mit Musikern und Musikschullehrern aus der Region unter der Leitung von Dekanatskantorin Ulrike Ruf. Karten gibt es im Vorverkauf in der Touristinformation Traunstein, im evang. Pfarramt Traunstein und an der Abendkasse.

 

Die Psalmkantate Mendelssohns „Wie der Hirsch schreit“ ist eine großangelegte Vertonung des 42. Psalms mit einem prächtigen Eingangschor. In den beiden folgenden Arien führt der Solo-Sopran zunächst einen Dialog mit der Oboe, danach mit dem Frauenchor. Ein kurzer Chor bildet den Mittelteil des Werks, dem sich ein Quintett des Solo-Soprans mit den Männerstimmen anschließt. Der Schlusschor erinnert fast an Händel und nimmt das Thema des mittleren Chorsatzes wieder auf und mündet in eine breit angelegte Fuge auf den Text „Preis sei dem Herrn“, der dem Psalmtext als kleine Doxologie angefügt ist.

Die Messe in D-Dur von Antonin Dvorák wurde zunächst für den Gottesdienst mit Orgelbegleitung komponiert. Später erstellte Dvorák eine Instrumentierung und die Messe setzte sich daraufhin rasch durch und erfreute sich großer Beliebtheit. Dvorák gelingt es den Text der Messe gut nachzuzeichnen durch eine schöne Melodik und eine an die Klassik erinnernde Harmonik. Solistenquartett und Chor übernehmen die verschiedenen Textabschnitte der Messe. Die Klangfarben der verschiedenen Instrumente kommen gut zur Geltung, indem Holzbläser und Blechbläser den Solisten bzw. dem Chor zuteilt sind oder selbst solistische Einwürfe zu spielen haben.

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