EuRegio-Kinder-Sicherheits-Olympiade in Traunstein

SAFETY-Tour 2015

Salzburger Zivilschutzverband ermittelt „sicherste Schulklasse 2015“

SAFETYtour. Bezirks- und Regionalfinale am 04. Mai 2015 in der Großen Kreisstadt Traunstein. Die Kindersicherheitsolympiade für Mädchen und Buben der 4. Klassen der Volks- und Grundschulen ist ein Markenzeichen des Salzburger Zivilschutzverbandes (SZSV) für eine landesweite Sicherheits- und Präventionsarbeit mit einem sehr hohen spielpädagogischen Wert. Die Olympiade besteht aus Teamwettbewerben und bei jeder Veranstaltung stehen mehrere Klassenbewerbe und -spiele auf dem Programm, in denen die Kinder nicht nur ihr vorhandenes Sicherheitswissen testen, sondern auch ihre Geschicklichkeit und ihr Können unter Beweis stellen. Im Vordergrund steht aber nicht der Wettkampfgedanke, sondern dass Selbstschutz und Sicherheit durch Spiel und Spaß bewusster und nachhaltiger erlernt und langzeitig behalten werden kann. Die SAFETYtour wird 2015 bereits zum 16ten Mal durchgeführt.

Der SZSV veranstaltet für über 3.800 Mädchen und Buben der 4. Klassen Volks- und Grundschulen im Bundesland Salzburg und in den bayerischen Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein gemeinsam mit den unterstützenden Veranstaltungsorten, Stadt-Salzburg, Große Kreisstadt Traunstein und Bischofswiesen in Bayern, Bramberg im Pinzgau, Unternberg im Lungau, Eben im Pongau, Rußbach im Tennengau, Koppl im Flachgau und Oberndorf bei Salzburg, dem Land Salzburg und der EuRegio, die landesweite Kindersicherheitsolympiade.

Die Teilnehmerschulen in Traunstein

Grundschule Engelsberg
Grundschule Haslach
Grundschule Inzell
Grunschule Kienberg
Ludwig-Thoma-Grundschule Traunstein
Grundschule Obing
Grundschule Otting-Wonneberg
Grundschule Palling
Grundschule Ruhpolding
Grundschule Schnaitsee
Grundschule Seeon
Sonnenschule St.Georgen-Traunreut
Grundschule Surberg
Grundschule Vachendorf
Grundschule Trostberg

Die Volks- und Grundschulen aus Freilassing, Fridolfing, Thundorf, Feldkirchen, Laufen, Leobendorf, Fridolfing, Trostberg Taching am See und Weildorf waren bereits erfolgreiche Teilnehmer an Landes- und Bundesveranstaltungen in den Vorjahren. Die Teilnahme von bayerischer Seite konnte immer weiter ausgebaut werden und es fand erstmals am 15.05.2009 in der Gemeinde Ainring/Freilassing eine Regional- und Bezirksveranstaltung statt. Seit 2010 gab es Veranstaltungen in Bayerisch Gmain, Fridolfing, Freilassing, Trostberg, Schönau, Tittmoning, Stadt Laufen, Teisendorf, Traunreut, Saaldorf-Surheim, Palling und Waging am See. Heuer sind die Austragungsorte in der Großen Kreisstadt Traunstein und in Bischofswiesen.

Die Spiele der Kindersicherheitsolympiade

Je nach Anzahl der Klassen und Stufe des Wettbewerbes werden die 4-6 Spiele – die SAFETY Schnellraterunde, das SAFETY-Sicheres Radfahren-Notrufnummernspiel, der SAFETY-Löschbewerb,  das SAFETY-Gefahrstoff-Würfel-Puzzle, das SAFETY-AUVA-Spiel und das SAFETY-Wurf-Geschicklichkeitsspiel – der Bezirksfinale und des Landesfinale auf 2 oder 3 Spielbahnen ausgetragen.

  • SAFETY-Schnellraterunde:

Viel Würfelglück aber vor allem viel Grips sind notwendig um die kniffeligen Fragen zu beantworten. Neben Sicherheitsfragen, Schätz- und Scherzfragen gibt’s auch
immer regional bedeutende Landesfragen.

  • SAFETY-Sicheres Radfahren-Notrufnummernspiel:

Die Schüler sollen alle wichtigen Notrufnummern kennen und verkehrssicher auf dem Fahrrad unterwegs sein um zu gewinnen. Das Schwierige  ist, dass die in einem an dem Rad angebrachten Korb befindlichen Ping-Pong-Bälle bei einem Slalomparcours nicht  verloren gehen und die richtigen Notrufnummern an einer Anzeigentafel angebracht werden.

  • SAFETY-Wurf-Geschicklichkeitsspiel (Landesfinale):

Die Klassenlehrer sollen bei diesem Spiel drei Softbälle mit den Ziffern einer Notrufnummer in ein
vorgegebenes Ziel werfen.

  • SAFETY-Löschbewerb:

Drei Kinder erspielen die Punkte. Das Löschkind soll durch genaues Zielen möglichst viel Wasser durch die Löcher in der Löschwand spritzen. Hinter der Wand ist der Messzylinder, der das Wasser auffängt. Die zwei Pumpenkinder sollen mit voller Kraft pumpen. Welche Klasse den besseren Löschtrupp hat, wird erst ganz am Schluss entschieden.

  • SAFETY-Gefahrstoff-Würfelpuzzle:

Neun Riesenwürfel mit Gefahrensymbolen werden von den Klassenlehrern durchgemischt und die Schüler sollen ein gesuchtes Gefahrstoffbild schnell und richtig zusammenbauen. Nur wenn der richtige Baumeister gewählt wurde, der den Überblick bewahrt und die richtigen Anweisungen gibt, hat man Chancen auf die begehrten Siegerpunkte.

  • SAFETY- AUVA-Spiel (Landesfinale):

Beim AUVA – Sicher unterwegs Spiel treten zwei Teams gleichzeitig an. Es gibt Läufer, sechs Pfeilsucher und einen Schlussläufer. Der Läufer muss einen Hindernisparcours so rasch und sicher wie möglich bewältigen und dann mit den Pfeilsuchern abklatschen. Diese versuchen dann schnell die richtigen Hinweise/Pfeile zu suchen, aber Vorsicht, es sind auch falsche Hinweise dabei. Ist der Parcours bewältigt und man  die richtigen Hinweise gefunden, muss man die Hinweise noch richtig auf einer Vorlage platzieren. Ist das geschafft, läuft der Schlussläufer los und „buzzert“.

Steffen Rubach, Geschäftsführer der EuRegio und Förderer der Kindersicherheitsolympiade, erklärt: „Diese Zusammenarbeit der Grund- und Volksschulen der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein und den Volksschulen der Salzburger Bezirke hat sich in den letzten Jahren bestens bewährt. Mit der Einbindung der bayerischen Schulen und Gemeinden in die Kindersicherheitsolympiade setzt der Salzburger Zivilschutzverband die Grundidee der EuRegio für das grenzüberschreitende Zusammenwachsen vorbildlich um. Bei vielen Themen zu Zivil- Katastrophen- und Selbstschutz spielen Ländergrenzen keine oder kaum eine Rolle. Als benachbarte Länder, mit regen wechselseitigen Beziehungen, ist es wichtig, zum Beispiel die Notrufnummern oder Sirenensignale des jeweiligen anderen Landes zu kennen und wenn etwas passiert ist, auch richtig zu handeln! Diese Unterschiede werden den Schülerinnen und Schüler ausführlich erklärt und durch die Sicherheitscoaches und Zivilschutz-Trainer näher gebracht. Die grenzüberschreitende Kindersicherheitsolympiade des Salzburger Zivilschutzverbandes begleitet als EuRegio-Projekt das große Österreichweite Bundesfinale, dass in Form eines Europawettbewerbes durchgeführt wird.“

SZSV-Präsident HR Manfred Rothschädl erklärt: „Salzburg ist das Bundesland in dem die SAFETYtour schon in der Vorbereitung die Grenzen überschreitet. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn in keinem anderen Bundesland sind die Sicherheits-Coaches und Trainer des Zivilschutzverbandes schon in den Vorbereitungen zu den Vorbewerben und Regionalveranstaltungen länderübergreifend unterwegs. Die Kinder lernen sowohl die österreichischen als auch die deutschen Notrufnummern, arbeiten und helfen gemeinsam als Selbstschutz-Team. Die Bewerbe werden von Leistungsschauen und Vorführungen  der Einsatzorganisationen begleitet. Durch diese Vorführungen der Einsatzorganisationen wird das Interesse für Sicherheit allgemein und für die Arbeit als Notfall-Helferinn und Helfer im speziellen bei den teilnehmenden Kindern nachhaltig geweckt.“

SZSV-GF und SAFETYtour-Organisator Roy Tittler erklärt: „Die SAFETYtour besteht aus einzelne Team- und Klassenbewerbe. Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Volkschulen bzw. der bayerischen Grundschulen erhalten im Rahmen von Schnellraterunden, Radfahrparcours, Löschbewerbe, Gefahrstoffpuzzles und Sicherheitsbewerbe spielerisch das nötige Wissen für Ernstfälle vermittelt. Die Wahrnehmung für Gefahrensituationen und Risiken wird fokussiert und verschärft. Im Mittelpunkt stehen spielerisches Verhaltenstraining, das Erlernen von  praktische Fähigkeiten und Geschicklichkeit beim Umsetzen von Hilfemaßnahmen in Notsituationen, dies alles angeleitet von und betreut durch Zivilschutz-Experten. Aber auch für eine freiwillige, ehrenamtlich Mitarbeit in einer Hilf- und Rettungsorganisationen zu motivieren, sowie im Sinne des EuRegio-Gedankens Nachbarn kennenlernen, Freunde finden und wiedertreffen, sind weitere wichtige soziale Aspekte der Sicherheitsolympiade.“

Mitwirkung relevanter Zivilschutz- Experten

In die Programmabläufe sind themenspezifisch die jeweils relevanten Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen ebenfalls mit eingebunden:

► Salzburger Zivilschutzverband, komplette Veranstaltungs- und Spielabwicklung, Sicherheitscoaches

und Zivilschutz-Trainer, Animateure und Betreuer;

► Innenministerium, Flugeinsatzstelle, Hubschrauberlandungen;

► Landesfeuerwehrkommando, Personal, Logistik und Material;

► Polizeiinspektionen, umfassenden Verkehrserziehungsprogramm und Diensthundestaffel;

► Rotes Kreuz und Rettungsorganisationen, Lebensrettende Sofortmaßnahmen,

Straßenverkehrssicherheit und  Rettungskette, sowie das richtige Verhalten bei Unfällen;

► Freiwillige Feuerwehren, Entstehungsbrandbekämpfung, Erste Löschmaßnahmen, gefährliche Stoffen

im Straßenverkehr  und in der Umwelt;

► Bergrettung, Kletterwand und alpine Sicherheit;

► Wasserrettung, Baderegeln und Sicherheit im Wasser;

► Bayern:  Bayerisches Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehren, THW (technisches Hilfswerk )

Polizeiinspektionen, Kreisverkehrswacht, Berg- und Wasserwacht;

 

Der große SAFETYtour-Wanderpokal des Salzburger Zivilschutzverbandes. Die bisherigen Salzburger Landessieger waren die Volksschulen aus Großarl (2000, 2005 und 2008), St. Georgen/Bruck (2001) auch im selben Jahr Bundessieger, Seeham (2002), Hüttschlag (2003), Golling (2004), Filzmoos (2006), Maxglan 1 (2007), Thundorf/Bayern (2009), Hallein-Neualm (2010), Bad Dürrnberg (2011),  Zederhaus (2012 und 2013) und Lenzing (2015).

Presse‐ und Medienkontakt:

 


Salzburger Zivilschutzverband

Roy Tittler

Geschäftsführer

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A-5020 Salzburg

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Email: roy.tittler@szsv.at

Internet: http://www.szsv.at

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