Baum des Jahres: Winter-Linde auf Wiese im Erlebnis-Warmbad gepflanzt

Es ist schon Tradition, dass in Traunstein einmal im Jahr der „Baum des Jahres“ gepflanzt wird. 2016 ist es die Winter-Linde. Einen Baum dieser Sorte pflanzte Oberbürgermeister Christian Kegel gemeinsam mit Stadträten und Mitarbeitern der Stadtgärtnerei auf einer Wiese im Erlebnis-Warmbad Traunstein. Beim Eingraben des Baumes halfen Waltraud Wiesholler-Niederlöhner,  zweite Bürgermeisterin und Referentin für städtisches Grün, Josef Häusler, Stadtrat und Forst-Referent, sowie die Stadträtin Ingrid Bödeker und Stadtrat Peter Forster tatkräftig mit. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Winter-Linde bald kräftige Wurzeln schlägt, um den Besuchern des Traunsteiner Schwimmbades künftig Schatten zu spenden.

 

Linden sind die häufigsten Bäume Deutschlands und Mitteleuropas in Stadt und Landschaft. Am bekanntesten sind die starkwüchsige Sommer-Linde und die etwas zierlichere Winter-Linde. Der augenfällige Unterschied zwischen den beiden Baumsorten liegt in der Wuchshöhe und in der Form der Blätter. Die Winter-Linde wird nur etwa 15 bis 25 Meter hoch – im Gegensatz zur Sommer-Linde, die über 40 Meter hoch werden kann. Während die Blätter der Sommer-Linde herzförmig und bis zu 12 Zentimeter lang sind, sind die der Winter-Linde kleiner und fast kreisrund. Als „Stadtbaum“ ist die Linde sehr beliebt, denn sie ist sehr anspruchslos und tolerant, was den Standort anbelangt. Die Krone ist ein beliebter Lebensraum von Vögeln, Pilzen und Laubholzmisteln. Die Blüten sind zudem eine beliebte „Anlaufstelle“ für Bienen und Hummeln, der Lindenblütenhonig ist eine beliebte Delikatesse und gilt in der Naturheilkunde als Medizin.

 

 

Eva Schneider i. V. für Carola Westermeier

Pressereferentin der Stadt Traunstein

Baumpflanzung_Winterlinde

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Christian Kegel, Stadträtin Ingrid Bödeker, Forst-Referent Josef Häusler, zweite Bürgermeisterin und Referentin für städtisches Grün Waltraud Wiesholler-Niederlöhner und Stadtrat Peter Forster.