Ausstellung in Ludwig-Thoma-Grundschule Sonne, Mond und Sterne

Die Umweltecke an der Ludwig-Thoma-Grundschule wird immer wieder mit verschiedenen Themen gestaltet, die den Schülern unsere Natur und Umwelt mit all ihrer Vielgestaltigkeit näher bringen soll. Dabei geht es um die Schönheit der Pflanzen und Tiere ebenso wie um die Umwelt- und Klimaproblematik, um Energiesparen und Nutzen der regenerativen Energien, um Wetter und Jahreszeiten usw.

Zurzeit ist dort eine kleine Ausstellung zum Thema „Sonne, Mond und Sterne“ zu sehen. Neben der Vorstellung dieser Himmelskörper geht es im Allgemeinen darum, den Zusammenhang zwischen ihnen und den Menschen, der Natur und den Jahreszeiten aufzuzeigen.

Die Sonne
Die Sonne, die alles Leben auf der Erde erhält, steht dabei im Mittelpunkt. Sie spendet Licht, Wärme, Energie, Vitamin D und Glückshormone, lässt Wind entstehen und hilft dem Blattgrün bei der Herstellung von lebenswichtigem Sauerstoff.

Hier einige interessante Daten zur Sonne:

Die Sonne ist ein riesiger Glutofen. Die Temperatur in ihrem Inneren beträgt 15 Millionen Grad Celsius.
Die Erde hat mit 150 Millionen Kilometern Entfernung zur Sonne genau den „richtigen“ Abstand. Richtig für die Lebewesen der Erde. Denn näher zur Sonne würde alles auf der Erde verbrennen – und weiter entfernt würde alles erfrieren.

Ein Sonnenstrahl benötigt für diese Entfernung 8 Minuten bis er bei uns zu sehen ist.

Der Stand der Sonne zu unserer Erde bestimmt die Jahreszeiten ebenso wie die Abfolge von Tag und Nacht.
Die Erde benötigt ein Jahr um die Sonne einmal zu umkreisen.
Durch die Neigung der Erdachse ist Deutschland auf der Umlaufbahn einmal mehr der Sonne zugeneigt (Sommer) und einmal weniger (Winter). Daraus ergibt es sich, dass die Dauer der hellen Tag- und der dunklen Nachtstunden variiert.

Die Sonne ist ein Stern, weil sie selber leuchten kann.
Unsere Erde kann nicht selber leuchten, sondern sie wird von der Sonne angestrahlt. Deshalb ist sie ein Planet.
Um unsere Sonne kreisen 8 Planeten und der Zwergplanet Pluto.

Die Wärme und das Licht der Sonne können wir als regenerative Energiequellen nutzen.
Die Sonne kann aber auch gefährlich sein und deshalb müssen wir uns schützen.

Die Sterne
Die Leuchtkraft der Sonne ist so stark, dass wir die Sterne am Tag nicht wahrnehmen können. Sie sind für uns deshalb wichtige Himmelskörper in der Nacht. Gerade jetzt im Winter, wenn es eher dunkel wird, können die Kinder
bei klarem Himmel die Sterne gut beobachten.

Auch zu den Sternen gibt es interessante Informationen:

Mit bloßem Auge können wir am Nachthimmel etwa 5500 Sterne sehen.
Aber: Allein die erfassbare Sternenzahl beträgt 70 Trilliarden
( 70 000 000 000 000 000 000 000)
Die wirkliche Zahl der Sterne im Kosmos könnte noch sehr viel größer sein. Manche glauben, sie ist unendlich.
Die Sterne sind noch weiter von unserer Erde entfernt als die Sonne. Der Stern, der unserer Erde am nächsten ist, heißt „Proxima Centauri„. Er ist 36 Billionen km (36 000 000 000 000 km) von uns entfernt.
Deshalb braucht sein Licht 4 Jahre bis zur Erde. Das heißt, die Strahlen, die wir heute von ihm sehen, hat er vor 4 Jahren ausgestrahlt.

Um die Sterne leichter bestimmen und benennen zu können, haben sie die Menschen zu einprägsamen Sternbildern zusammengefasst.
Die bekanntesten Sternbilder, die das ganze Jahr bei uns sichtbar sind, heißen:
* Großer Wagen im Stern-
bild des großen Bären
* Kleiner Bär
* Kleiner Wagen)
* Drache
* Wega
* Kepheus
* Kassiopeia
* Perseus
* Kapella

Der Polarstern ist der hellste Stern im Sternbild Kleiner Bär . Weil er dem Nordpol des Himmels so nahe steht, wird er auch Nordstern genannt.
Mit seiner Hilfe können wir in der Nacht die Himmelsrichtung „Norden“ finden.

Sternschnuppen gibt’s nicht nur an Weihnachten. Im Monat August „fallen“ besonders viele vom Himmel. Aber in Wirklichkeit sind das gar keine Sterne, sondern Sandkörner, die aus dem Weltall auf die Erde prallen. Dabei entzünden sie sich und verglühen noch bevor sie den Erdboden erreichen. Ihre Leuchtspur sehen wir als Sternschnuppen am Himmel.

Der Mond
Er ist der einzige natürliche Satellit der Erde und wird auch Erdmond genannt.

Hier einige interessante Daten zum Mond:

Der Mond ist mit rund 384.400 Kilometer Entfernung der Himmelskörper, der der Erde am nächsten ist.
Mit einem Durchmesser von 3476 km ist er der fünftgrößte Mond des
Sonnensystems.
Weil er der Erde relativ nah ist, ist er der einzige fremde Himmelskörper, der bisher von Menschen betreten wurde.
Tagsüber ist es sehr heiß, die Steine können sich bis auf 110 Grad Celsius aufheizen. Nachts sinkt die Temperatur dagegen innerhalb von wenigen Sekunden auf bis zu minus 170 Grad Celsius ab.

Von der Erde aus sieht man immer nur den von der Sonne beleuchteten Teil des Mondes. Da der Mond in einem Monat um die Erde kreist, hat er täglich eine andere Stellung zur Erde. Daraus ergeben sich die verschiedenen Mondphasen.

Ebbe und Flut kommen durch die Anziehungskraft der Erde zustande
Wusstest du, dass…
• … nicht nur das Wasser vom Mond angezogen wird? Steht der Mond direkt über uns, hebt sich die Erde um ca. 50 cm. Das geht aber zu langsam, um es zu spüren.
• … der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser bei Neu- und Vollmond größer ist, als bei Halbmond?
• … man mit Ebbe und Flut Strom erzeugen kann?
Bis Mitte Februar sind die Kinder mit ihren Angehörigen und Lehrern noch eingeladen, die Ausstellung zu besuchen.

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